Was ist PSSD?

SSRIs und Schießereien an Schulen, Korruption bei der FDA und warum alle, die Antidepressiva einnehmen, völlig unglücklich sind

Was ist PSSD?

PSSD ist ein arzneimittelinduziertes Syndrom, also ein komplexes Krankheitsbild, das durch Psychopharmaka ausgelöst werden kann und auch nach dem Absetzten des Medikaments fortbesteht.

Der erste Fallbericht ging 1991, also vor 30 Jahren, bei der britischen Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel (Medicines and Healthcare products Regulatory Agency/MHRA) ein (D. Healy, 2020).

PSSD bedeutet Post SSRI Sexual Dysfunction (auf Deutsch also etwa: Sexuelle Fehlfunktion nach SSRI). Der Begriff ist jedoch irreführend,

  • da PSSD nicht nur durch SSRI (Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) ausgelöst werden kann und
  • da die Symptome weit über eine sexuelle Dysfunktion hinausgehen können.

Bei PSSD handelt es sich also um ein Syndrom (also eine Kombination verschiedener Symptome), das neben dem sexuellen Bereich auch

  • den kognitiven Bereich (Wahrnehmung und Denken),
  • den emotionalen Bereich (Gefühle) und
  • den neurologischen Bereich (Nerven, Muskulatur etc.)

betreffen kann. Zum Beispiel treten neben sexuellen Funktionsstörungen häufig emotionale Abstumpfungsgefühle auf, die äußerst belastend sind.

Merke: PSSD ist weit mehr als eine SSRI-induzierte Erektionsstörung. Die Symptome sind oft so gravierend, dass sie die Lebensqualität massiv beeinträchtigen. In der PSSD-Community kommt es daher regelmäßig zu Suizidfällen.

Betroffene erleben es oft so, als ob plötzlich ein Schalter umgelegt worden ist, der sie zu einem anderen Menschen gemacht hat. Sie fühlen sich plötzlich wie kastriert und/oder betäubt. Die meisten Betroffenen betonen, solche Gefühle zuvor nie gehabt zu haben.
 
Dennoch wird das Problem oft auf psychosomatische Ursachen zurückgeführt, was die Situation für Betroffene erschwert. Verblüffend ähnliche Langzeitfolgen sind auch von anderen Medikamenten, z. B. von Finasterid, einem Medikament gegen Haarausfall, oder von Isotretinoin, einem Aknemedikament, bekannt.

Wer ist betroffen?

Es sind sowohl Frauen als auch Männer unterschiedlichen Alters betroffen. In den wenigen deutschsprachigen Artikeln zu PSSD wird zum Teil behauptet, dass das Syndrom bei Frauen seltener bzw. gar nicht auftritt. Dies ist eine Fehlinformation. Derzeit ist es nicht möglich, Aussagen dazu zu treffen, ob Männer oder Frauen häufiger betroffen sind.

Erfahrungsgemäß haben Frauen eine größere Hemmschwelle, über eine sexuelle Dysfunktion zu sprechen, da das Thema in der therapeutischen Kommunikation quasi nicht vorgesehen ist.

Männer wenden sich häufig zunächst an einen Urologen oder suchen eine spezifische Sprechstunde zur erektilen Dysfunktion auf.

Hohe Dunkelziffer

Insgesamt ist nicht bekannt, wie viele Menschen von PSSD betroffen sind. Es ist allerdings von einer hohen Dunkelziffer auszugehen, da

  • das Thema schambesetzt ist. Viele Betroffene sprechen erst nach langer Zeit über ihre Probleme. Die Tatsache, dass die Beschwerden durch ein Psychopharmakon, also ein auf die Psyche wirkendes Arzneimittel, ausgelöst wurden, erhöht die Hemmschwelle, da viele Betroffene nicht offen über den Grund der Medikemanteneinnahme sprechen möchten – sowohl vor Ärzten als auch vor Freunden und Familienmitgliedern.
  • da die Mehrheit der Betroffenen die Erfahrung macht, dass ihre Beschwerden fälschlicherweise auf psychosomatische Ursachen zurückgeführt werden. Insbesondere in der Kommunikation mit Ärzten wird PSSD bislang leider in der Regel nicht ernstgenommen. Dies führt immer wieder dazu, dass Betroffene starke Verzweiflung und Hilflosigkeit empfinden.

Welche sexuellen Symptome können auftreten?

Am häufigsten treten auf:

  • reduziertes sexuelles Verlangen/reduzierte Libido bis hin zu erworbener Asexualität
  • erektile Dysfunktion/Erektionsstörungen
  • genitale Taubheit („genital anesthesia“) bzw. Reduktion der Sensibilität erogener Zonen (z. B. Eichel, Hoden, Brustwarzen, Klitoris, G-Punkt etc.)
  • verzögerter Orgasmus bis hin zu Anorgasmie
  • weniger intensive oder komplett gefühllose Orgasmen, die nur Muskelkontraktionen auslösen („orgasmic anhedonia“)

Auch auftreten können:

  • reduzierte oder ausbleibende Lubrikation („Feuchtwerden“ bei Frauen) bzw. veränderter Vaginalausfluss
  • Missempfindungen/Schmerzen in Penis bzw. Hoden oder in der Vagina
  • Verkleinerung des Penis/der Hoden/der Klitoris
  • Schwierigkeiten, sexuelle Erregung aufrechtzuerhalten
  • Ausbleiben erotischer Träume
  • ausbleibende Reaktion (z. B. Kribbeln/„Schmetterlinge im Bauch“) auf sexuelle Reize und Erinnerungen

Welche nicht-sexuellen Symptome können auftreten?

  • Gefühl verminderter Intelligenz
  • Gedächtnisprobleme wie Beeinträchtigung des Kurzzeit- und Arbeitsgedächtnisses
  • Ausbleiben von Träumen
  • Unfähigkeit, Freude zu empfinden (Anhedonie)
  • Unfähigkeit, Gefühle jeglicher Art wahrzunehmen („Emotional Numbing“)
  • Empathielosigkeit
  • Tics (Muskelzucken)
  • Muskelschwäche
  • reduzierter Geruchs- und/oder Geschmackssinn
  • veränderte Reaktionen auf Medikamente/Alkohol
  • starkes Schwitzen
  • Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus/Schlafstörungen

Welche Verlaufsformen sind bekannt?

Betroffene berichten von unterschiedlichen Verlaufsformen. Bei einigen Betroffenen scheint es Parallelen zu dem bekannten SSRI-Absetzsyndrom zu geben. Genauere Hintergründe sind bisher allerdings nicht bekannt. Grob betrachtet lassen sich die folgenden Typen unterscheiden, wobei bisher nicht gesagt werden kann, welcher Typus am häufigsten auftritt:

Typ I – Beginn unter Einnahme, mögliche Verbesserung mit dem Absetzen

  • erstmaliges Auftreten der Symptome während der Einnahme (teils sofort, teils schleichend)
  • Verschlimmerung der Symptome mit Dosiserhöhung
  • teilweise leichte Verbesserung bei Dosisreduktion bzw. mit und nach dem Absetzen

Typ II – Beginn unter Einnahme, Absetzsymptomatik

  • erstmaliges Auftreten der Symptome während der Einnahme (teils sofort, teils schleichend)
  • Verschlimmerung der Symptome beim Absetzen (ähnlich wie bei einem Absetzsyndrom)
  • teilweise leichte Verbesserung innerhalb der ersten Monate nach dem Absetzen

Typ III – Ausgeprägte Absetzsymptomatik

  • erstmaliges Auftreten der Symptome beim bzw. kurz nach dem Absetzen
  • teilweise leichte Verbesserung innerhalb der ersten Monate nach dem Absetzen

Woher weiß ich, dass ich unter PSSD leide?

Die folgenden Kriterien orientieren sich an einem Vorschlag von Healy et al. aus dem Jahr 2021. Bisher liegen keine offiziellen Kriterien, z. B. nach ICD oder DSM, vor.

Notwendige Kriterien:

  • vorhergehende Behandlung mit einem Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (v.a. SSRI, SNRI, trizyklische SRI)
  • andauernde Veränderung der Sinneswahrnehmung bzw. der sexuellen Empfindungen im Genitalbereich (i.e. genitale Taubheit bzw. reduzierte Sensibilität)

Weitere Kriterien:

  • reduziertes oder ausbleibendes sexuelles Verlangen
  • bei Männern: Erektionsstörungen
  • Anorgasmie bzw. gefühlloser Orgasmus
  • Die Symptomatik hält mindestens 3 Monate nach Absetzen an.
  • Die Symptome traten erstmals a) während der Einnahme, b) beim Absetzen oder c) kurz nach dem Absetzens des Medikaments auf.
  • Kein anderes, weiterhin eingenommenes Medikament kann die Symptome verursachen.
  • Es liegt keine andere Erkrankung vor, die eine Erklärung für die Symptome liefern würde. 

Was spricht dagegen, dass ich unter PSSD leide?

  • Die sexuellen Symptome treten nur in bestimmten Situationen auf, z. B. mit einem neuen Partner/einer neuen Partnerin. Dies deutet stark (!) darauf hin, dass die Ursache im psychischen Bereich liegt.
  • Die sexuellen Symptome treten bei der Selbstbefriedigung nicht auf, beim Geschlechtsverkehr mit Partner/in aber schon.Dies deutet stark (!) darauf hin, dass die Ursache im psychischen Bereich liegt.
  • Bereits vor der Einnahme des Medikaments bestanden Hemmungen oder Unsicherheiten bezüglich der eigenen Sexualität.
  • Bei Männern: Nächtliche und morgendliche Erektionen sowie Spontanerektionen sind nicht beeinträchtigt und treten weiterhin auf.
  • Es bestehen weitere Krankheiten (Komorbiditäten), die eine sexuelle Dysfunktion bzw. die nicht-sexuellen Symptome erklären könnten.
  • Die Symptome treten mit großem zeitlichem Abstand zur Einnahme bzw. zum Absetzen auf. Wie oben unter Verlaufsformen beschrieben treten die Symptome bei einigen Betroffenen während oder kurz nach dem Absetzen auf. Es könnte sich hierbei um eine Unterform des Absetzsyndroms handeln. Wenn jedoch Monaten nach dem Absetzen immer neue Symptome auftreten, kann nicht mehr davon ausgegangen werden, dass diese in Zusammenhang mit der Medikamenteneinnahem stehen.

Quelle: https://www.pssd-hilfe.de/Details-zu-pssd

Wie man Joghurt aus probiotischen Kapseln herstellt

Sie benötigen einen Joghurtbereiter mit separaten Zeit- und Temperatureinstellungen. Die Temperatur, die wir benötigen, ist die Körpertemperatur, 37°C. Die Fermentationszeit für die erste Kultur beträgt 36 Stunden. Aufgrund der sich ständig vermehrenden Anzahl von Bakterien reduziert sich die Zeit für jede weitere Charge, wenn der Folge-Joghurt mit der vorherige Charge geimpft wird.

Sie benötigen:

  • Glas- oder Keramikschüssel oder anderes Gefäß, das groß genug ist, um die Menge von Milch und Sahne aufzunehmen. Mein Joghurtbereiter kann 1,5 L Milch verarbeiten.
  • 2-3 Esslöffel Inulin
  • Starter: 3 Kapseln von Probiotika. Ich nehme z.Zt. Kijimea 53 Advance aus der Apotheke. Für nachfolgende Chargen verwenden Sie 2 Esslöffel vorherige Charge von Kijimea Joghurt (Molke oder feste Anteile von Joghurt oder einer Mischung aus beiden)
  • 1 Liter Bio H-Milch, 3,5 – 3,8% Fett oder eine andere Flüssigkeit (für die Zubereitung mit Kokosmilch sind mehrere zusätzliche Schritte und Zutaten erforderlich, die hier nicht aufgeführt werden)
  • 400 ml länger haltbare Bio-Sahne (keine Angst vor gesättigten Fettsäuren!)
  • Ein Joghurtbereiter mit 8 Gläsern á ca. 180 – 190 ml

Stellen Sie sicher, dass Ihre Schüssel, Gläser und Utensilien nach dem Waschen mit heißem Wasser sauber sind.

Zuerst wird etwas Sahne in die Schale gegossen, damit während des Rührens Inulin und den Inhalt der 3 geöffneten Probiotika-Kapseln wirklich aufgelöst werden und nicht verklumpen. Die restlichen Zutaten werden hinzugerührt, alles per Hand, weil die Bakterien fragil sind.

Die Joghurt-Flüssigkeit wird auf die Anzahl der Gläser geteilt und die Deckel auf die Gläser fixiert. Anschließend werden die Gläser in den Joghurtbereiter gestellt, die Temperatur auf 37°C, die Zeit auf 36 Stunden eingestellt und den Joghurtbereiter eingeschaltet. Der fertige Joghurt wird im Kühlschrank aufbewahrt, wo er nach ein paar Stunden nachdickt.

Bewahren Sie mind. 2 EL des Joghurts für den nächsten Ansatz auf. Die Anzahl der Bakterien steigen im Joghurt von Charge zu Charge und werden immer aktiver. Dadurch reduziert sich die Zeit, um neuen Joghurt zu fermentieren. Statt 36 Std. benötigen Sie möglicherweise nur 30 Std. beim nächsten Mal, und beim übernächsten Mal noch weniger, usw. usf. Ein Zeichen, dass der Fermentierungsgrad erreicht worden ist, sieht man, wenn der feste Joghurt sich von der Molke trennt. Zur Zeit braucht mein Joghurt nur noch 8 Std. im Joghurtbereiter bis zur Perfektion.

Dr. W.G. Crook M.D.: Candida-Fragebogen

In den 1980iger Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika entwickelte Dr. W.G. Crook einen Candida-Fragebogen für seine Patienten, um die Wahrscheinlichkeit einer Candida-Infektion einzuschätzen. Der folgende Fragebogen hat eine bleibende Gültigkeit, da es leider immer noch keine Tests zum absoluten Nachweis des Candida albicans-Befalls gibt.

Die Fragen im Candida-Fragebogen von William G. Crook sind in drei Abschnitte unterteilt: A (Vorgeschichte), B (Hauptsymptome) und C (andere Symptome). Die Fragen im Abschnitt A lauten:

  • Haben Sie Tetracycline (Sumycin, Panmycin, Vibramycin, Minocin, usw.) oder andere Antibiotika zur Aknebehandlung für einen Monat oder länger eingenommen?
  • Haben Sie jemals in Ihrem Leben andere Breitspektrum-Antibiotika für Atemwegs-, Harnwegs- oder andere Infektionen für zwei Monate oder länger eingenommen, oder für kürzere Zeiträume vier oder mehr Mal innerhalb eines Jahres?
  • Haben Sie jemals ein Breitspektrum-Antibiotika – selbst nur für einen Zeitraum – eingenommen?
  • Haben Sie jemals in Ihrem Leben unter anhaltenden Prostatitis, Vaginitis oder anderen Problemen der Fortpflanzungsorgane gelitten?
  • Haben Sie zwei oder mehr Schwangerschaften gehabt?
  • Haben Sie eine Schwangerschaft gehabt?
  • Haben Sie die Antibabypille mehr als zwei Jahre lang eingenommen?
  • Haben Sie die Antibabypille zwischen sechs Monaten und zwei Jahren eingenommen?
  • (Ich würde 30 Punkte hinzufügen, wenn sich ungefähr zur Zeit, als Sie die Antibabypille begannen, Ihr Gesundheitszustand allgemein verschlechtert hat.)
  • Haben Sie diese Medikamente zwei Wochen oder weniger eingenommen?
  • Verursacht die Exposition gegenüber Parfums, Insektiziden, Stoffgeschäftsgerüchen oder anderen Chemikalien moderate bis schwere Symptome?
  • Verursacht die Exposition Symptome?
  • Verschlechtern sich Ihre Symptome an feuchten, schwülen Tagen oder in feuchten, schimmelig wirkenden Orten?
  • Haben Sie jemals Fußpilz, Ringelfuß, „Schweißfuß“ oder andere chronische Pilzinfektionen der Haut oder Nägel gehabt, die schwer oder anhaltend waren?
  • Leicht oder moderat?
  • Haben Sie einen Heißhunger auf Zucker?
  • Haben Sie einen Heißhunger auf Brot?
  • Haben Sie einen Heißhunger auf alkoholische Getränke?
  • Stört Sie Tabakrauch besonders stark?

Die Fragen im Abschnitt B (Hauptsymptome) lauten:

  • Müdigkeit oder Lethargie
  • Gefühl der „ausgebrannt“ zu sein
  • Gedächtnisstörungen
  • Gefühl, „abwesend“ oder „unreal“ zu sein
  • Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen
  • Taubheit, Brennen oder Kribbeln
  • Schlafstörungen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Muskelgeschwäche oder Lähmungen
  • Schmerzen und/oder Schwellungen in den Gelenken
  • Bauchschmerzen
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Blähungen, Aufstoßen oder Darmgas
  • Störende vaginale Brennen, Jucken oder Ausfluss
  • Prostatitis
  • Impotenz
  • Verlust des sexuellen Verlangens

Die Fragen im Abschnitt C (andere Symptome) lauten:

  • Schläfrigkeit
  • Reizbarkeit oder Nervosität
  • Ungeschicklichkeit
  • Unfähigkeit, sich zu konzentrieren
  • Häufige Stimmungsschwankungen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen
  • Druck über den Ohren, Gefühl eines geschwollenen Kopfes
  • Neigung zu blauen Flecken
  • Chronische Hautausschläge oder Juckreiz
  • Psoriasis oder rezidivierende Nesseln
  • Verdauungsstörungen oder Sodbrennen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeit
  • Schleim im Stuhl
  • Rektaljucken
  • Trockener Mund oder Hals
  • Hautausschlag oder Blasen im Mund
  • Mundgeruch
  • Fuße, Haar- oder Körpergeruch, der durch Waschen nicht beseitigt werden kann
  • Nasenverstopfung oder nasaler Ausfluss
  • Nasenjucken
  • Halsschmerzen
  • Laryngitis, Stimmbandverlust
  • Husten oder rezidivierende Bronchitis
  • Schmerzen oder Enge in der Brust
  • Keuchen oder Atemnot
  • Harnfrequenz, Harnnot oder Inkontinenz
  • Brennen beim Wasserlassen
  • Flecken vor den Augen oder unregelmäßiges Sehen
  • Brennen oder Tränen der Augen
  • Rezidivierende Infektionen oder Flüssigkeit im Ohr
  • Ohrenschmerzen oder Taubheit

Die Gesamtpunktzahl aus allen drei Abschnitten wird verwendet, um die Wahrscheinlichkeit einer Candida-bedingten Gesundheitsstörung einzuschätzen.

Vit. B9-Ergänzung: Folsäure oder Folat?

Folsäure in Lebensmitteln – immer ein künstlicher Zusatz

Um die Folat-Versorgung des Körpers zu unterstützen, wird immer noch die allbekannte und populäre Folsäure (Pteroylmonoglutaminsäure) empfohlen, weil sie wesentlich billiger als das natürliche Folat ist. Aus demselben Grund wird in Lebensmitteln als Nahrungszusatz immer Folsäure verwendet.

Doch Folsäure ist eine im Labor entwickelte, künstliche Substanz, die sich eklatant von dem natürlichen und bereits bioaktiven Folat unterscheidet. Sie muss zuerst in einem komplizierten, mehrstufigen Prozess in die natürliche Folat-Form 5-MTHF (5-Methyltetrahydrofolat) umgewandelt werden.

Bei vielen Menschen ist das Enzym Dihydrofolatreduktase (DHFR) für den letzten Schritt der Umwandlung von Folsäure in Folat nur vermindert aktiv. Sie können mit der Einnahme von Folsäure-Tabletten ihren Folat-Status nicht verbessern. Doch auch bei einer normalen Funktion des Enzyms erfolgt die Umwandlung extrem langsam und führt zu einer hohen Konzentration freier Folsäure im Blut1 . Da es sich bei Folsäure um eine künstliche Substanz handelt, gibt es keine ausgleichenden Regelmechanismen wie z B. bei der Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels. Folsäure wird nahezu unbegrenzt aufgenommen, weil unsere Körper sie nicht regulieren kann.*


Enzymabhängige Umwandlung von Folsäure in die biologisch aktive

Folsäure 5-MTHF Umwandlung
Folatform

Zitierte Quelle: https://www.podomedi.de/de/blog/post/folsaure-oder-folat-die-irrefuhrung-der-namensverwendung.html?___store=de&___from_store=int

*Was passiert bei hohen Konzentrationen freier Folsäure im Blut? Die hohe Konzentration von Folsäure im Blut blockiert die Aufnahme von Folat. Laborergebnisse zur Bestimmung der Vit. B11-Werte unterscheiden nicht zwischen Folsäure und Folat, d.h. die hohe Konzentrationen freier Folsäure im Blut werden als sehr gute Folat-Werte beurteilt.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24944062/

Die Kernbotschaft aus der o.g. Studie „Folic acid handling by the human gut: implications for food fortification and supplementation“ zu Deutsch „Umgang des menschlichen Darms mit Folsäure unter Conclusions/Schlussfolgerungen:

Auswirkungen auf die Anreicherung von Lebensmitteln und Supplementierung mit Folsäure unter den Schlussfolgerungen: Der menschliche Darm scheint über eine sehr effiziente Fähigkeit zu verfügen, reduzierte Nahrungsfolate in 5-MTHF umzuwandeln, jedoch nur über eine begrenzte Fähigkeit, Folsäure zu reduzieren.

Ein Folatmangel kann zahlreiche Beschwerden und Folgen mit sich bringen:

  • Müdigkeit
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Depressive Verstimmungen
  • Mundschleimhautentzündungen
  • Reizbarkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Gewichtsverlust
  • Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) = die Neigung zu Blutungen
  • Wachstumsstörungen
  • Fruchtbarkeitsstörungen
  • Demenz
  • Frühgeburt
  • eine in Deutschland äußerst seltene Form der Blutarmut, die megaloblastische Anämie

Quelle bei Folatemangel: https://www.onmeda.de/ernaehrung/naehrstoffe/folsaeure-id200889/

Gute Nachricht für Gluten-empfindliche Menschen, die glutenhaltiges Brot essen möchten

Eine gesunde Darmmikrobiota ist ein wichtiger Faktor für das ordnungsgemäße Funktionieren der Darmbarriere. Diese ‘freundlichen Bakterien’ helfen, schädliche oder pathogene Bakterienarten abzuwehren und zu verhindern, dass sie den Darm besiedeln. Sie helfen auch bei der Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen und bei der Energieversorgung von Epithelzellen.

Wenn Ihre Candida abklingt, sollten Sie feststellen, dass sich auch Ihr Leaky-Gut-Syndrom von selbst repariert. (Auszug und Übersetzung von Lisa Richards auf https://www.thecandidadiet.com/leaky-gut-syndrome-and-candida/#What_Causes_Leaky_Gut_Syndrome

Wenn der Darm nicht mehr durchlässig ist, können Sie den Brot-Test versuchen. Wenn der Darm wieder intakt ist, werden Sie feststellen, dass Sie weniger Nahrungsmittelallergien haben. Vielleicht vertragen Sie wieder Brot aus glutenhaltigen Getreidesorten!

Es folgt ein Rezept von Alexandra Daum für Brot, mit dem Sie ein Brot-Test versuchen können. Warnung: Die Darmfunktion muss vorher wiederhergestellt sein!

Rezept für Dinkelsauerteigbrot von dieser Webseite übernommen: https://www.occasionallyeggs.com/spelt-sourdough-bread/

Frau hält einen Laib Brot vor sich.

Dinkelsauerteigbrot

100 % Dinkel-Sauerteigbrot, nur aus Dinkelmehl hergestellt. Dieses Brot mit geringerem Feuchtigkeitsgehalt ist selbst für Sauerteig-Anfänger einfach zuzubereiten.

Warum Dinkel? Dinkel ist eine alte Getreidesorte und weder genmanipuliert noch umgezüchtet für die Agrar- und Lebensmittelindustrie.

Warum Sauerteig? Sauerteig entwickelt sich aus den natürlichen Hefen und Bakterien, die im Dinkelmehl natürlich vorhanden sind. Durch die Fermentierung des Teiges wird das Brot „vorverdaut“ und deshalb bekömmlicher.

Zutaten

  • 300 Gramm Wasser Raumtemperatur
  • 100 Gramm aktiver Sauerteigstarter
  • 550 Gramm (Dinkelmehl
  • 10 Gramm feines Meersalz (ich bevorzuge Himalaya-Salz)

Anleitung

  • Wasser und Starter in eine große Rührschüssel geben und verrühren.300 Gramm Wasser,100 Gramm aktiver Sauerteigstarter
  • Mehl und Salz in die Schüssel geben und mit einem Holzlöffel oder Spatel verrühren, bis ein zottiger Teig entsteht. Zum Schluss mit den Händen verrühren, bis das Mehl vollständig eingearbeitet ist. 550 Gramm Dinkelmehl,10 Gramm feines Meersalz (Himalaya-Salz)
  • Die Schüssel abdecken und 30 Minuten ruhen lassen.
  • Sobald der Teig geruht hat, beginnen Sie mit dem Dehnen und Falten. Machen Sie drei Runden Dehnungen und Falten im Laufe einer Stunde, einmal alle 20 Minuten.
  • Formen Sie den Teig zu einer Kugel oder Boule, indem Sie ihn auf eine saubere Oberfläche legen und mit den Händen drehen, bis sich Oberflächenspannung bildet.
  • Einen Prüfkorb mit einem Geschirrtuch auslegen und mit Mehl bestreuen. Den Teig kopfüber in den vorbereiteten Korb legen.
  • Abdecken und beiseite stellen, um drei Stunden lang bei Raumtemperatur aufzugehen. Der Teig sollte während dieser Zeit sichtbar aufgehen. Ist dies nicht der Fall, lassen Sie es bei Raumtemperatur länger gehen (siehe Bilder 6 und 7 im Schritt-für-Schritt-Abschnitt oben).
  • Legen Sie den Teig über Nacht oder für mindestens acht Stunden und bis zu 24 Stunden in den Kühlschrank.
  • Stellen Sie einen hitzebeständigen Schmortopf in die mittlere Schiene Ihres Ofens und heizen Sie den Ofen auf 240 ° °C (465 ° °F) vor. Damit das Brot richtig gelingt, muss der Ofen so heiß und der Schmortopf vorgeheizt sein.
  • Den Teig auf ein Stück Backpapier stürzen und mit einem scharfen Messer einschneiden.
  • Entfernen Sie vorsichtig den holländischen Ofen und legen Sie Ihren Laib hinein, wobei Sie das Pergamentpapier als Griffe verwenden, um das Brot anzuheben.
  • 20 Minuten mit aufgesetztem Deckel backen, dann den Deckel abnehmen und die Temperatur auf 220°C reduzieren und weitere 15-20 Minuten backen, oder bis sie auf den gewünschten Grad gebräunt sind.
  • Aus dem Ofen nehmen und zehn Minuten im Topf abkühlen lassen, bevor das Brot vorsichtig herausgenommen und auf einem Kuchengitter vollständig abgekühlt wird. Vor dem Schneiden muss es vollständig abgekühlt sein.
  • Ich empfehle, es in dem Topf aufzubewahren, in dem Sie es gebacken haben, oder einzelne Scheiben einzufrieren und zum Auftauen zu rösten.

Anmerkungen

Beachten Sie, dass der Teig unmittelbar nach dem Mischen recht steif sein wird. Für die erste Runde der Dehnungen und Falten müssen Sie sich wahrscheinlich mit beiden Händen dehnen, und wenn sich das Gluten dann entspannt, werden die folgenden Runden einfacher und ähneln eher Weißmehlbrot. Eine visuelle Darstellung davon finden Sie im Video.

Möglicherweise benötigen Sie noch etwa 50 g Wasser – sehen Sie, wie Ihr Teig aussieht und vergleichen Sie ihn mit den Schritt-für-Schritt-Fotos. Verschiedene Mehlsorten (hauptsächlich abhängig von der Herkunft des Getreides) nehmen Wasser unterschiedlich schnell auf und müssen möglicherweise leicht angepasst werden. Ich habe dieses Brot Dutzende Male mit deutschem, niederländischem, schwedischem und französischem Dinkelmehl gebacken und meine Mutter und ein paar Kollegen haben es erfolgreich mit kanadischem Dinkelmehl getestet, aber es wird einige Variationen geben.

Update 23.01.: Ich habe versucht, für dieses Brot die Kaltmethode anzuwenden (den Topf nicht im Ofen vorzuheizen) und es ist okay, aber bei weitem nicht so gut. Wenn Sie dies versuchen möchten, backen Sie das Brot 30 Minuten lang mit aufgesetztem Deckel, bevor Sie es entfernen und braun backen, aber ich würde empfehlen, einfach ein Brot zuzubereiten Pfannenbrot stattdessen.

Update 25.01.: In einer auf 18 °C eingestellten Küche brauchte das Brot fast sechs Stunden, um so weit aufzugehen, wie es sollte, bevor es gekühlt werden konnte. Dieser Schritt ist äußerst wichtig, um sicherzustellen, dass der Laib richtig geprüft ist. Ich empfehle daher, sich vor dem Kühlen an den Schritt-für-Schritt-Fotos zu orientieren, um sicherzustellen, dass Ihr Laib so aussieht, wie er sollte, sonst ist er nicht ausreichend geprüft. Sie könnten an einem warmen Ort, wie dem Ofen mit eingeschaltetem Licht, beweisen, dass Sie dies abmildern können, wenn Ihr Zuhause auch kalt ist.“

Mehr zu den Ursachen des Leaky-Gut-Syndroms

Lisa Richards hat einen wunderbaren Beitrag über das Leaky-Gut-Syndrom ins Netz gestellt, den ich hier für Sie übersetzen möchte:

Gesundheitszustände im Zusammenhang mit dem Leaky-Gut-Syndrom

Mit dem Leaky-Gut-Syndrom sind eine Reihe schwerwiegender Gesundheitsprobleme verbunden. Obwohl viele nicht unbedingt durch einen durchlässigen Darm verursacht werden, ist es durchaus möglich, dass die Instabilität der Darmschleimhaut führte zur Entwicklung dieser Bedingungen.

  • Allergien
  • Magengeschwüre
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Reizdarmsyndrom (IBS)
  • Entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Bakterielle Überwucherung des Dünndarms (SIBO)
  • Zöliakie
  • Speiseröhren- und Dickdarmkrebs
  • Häufige Infektionen
  • Akute Entzündung
  • Chronische entzündliche Erkrankungen (wie Arthritis)
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Fettleibigkeitsbedingte Stoffwechselerkrankungen (Fettleber, Typ-II-Diabetes, Herzerkrankungen)
  • Autoimmunerkrankungen (Lupus, Multiple Sklerose, Typ-I-Diabetes, Hashimoto-Thyreoiditis)
  • Parkinson-Krankheit
  • Chronisches Müdigkeitssyndrom

Anzeichen dafür, dass Sie ein Leaking-Gut-Syndrom haben

Wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden, ist es sehr gut möglich, dass ein gewisses Maß an Darmdurchlässigkeit dafür verantwortlich ist.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten/-empfindlichkeiten

Wenn aus Ihrem Darm Nahrungspartikel in Ihren Blutkreislauf gelangen, ist Ihr Immunsystem hyperalarmiert und versucht, Ihren Körper vor all diesen ‘fremden Eindringlingen’ zu schützen. Das bedeutet, dass Ihre Immunzellen ständig verschiedene Antikörper produzieren, um die Eindringlinge abzuwehren. Dadurch kann Ihr Körper noch anfälliger für Antigene in bestimmten Lebensmitteln wie Gluten und Milchprodukten werden. Studien haben gezeigt, dass insbesondere bei Kindern die Allergiesensibilisierung höher ist als bei Erwachsenen und Nahrungsmittelallergene können die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut erhöhen aufgrund einer Schwächung der Tight Junctions im Darm, was zu Allergien führt.

Entzündliche Darmerkrankung

Eine erhöhte Darmdurchlässigkeit scheint ein häufiges Symptom bei Patienten mit beiden zu sein Reizdarmsyndrom und Colitis ulcerosa. Es wird auch vermutet, dass Menschen mit Morbus Crohn häufiger auch an einem durchlässigen Darm leiden. Dies kann auf die schädlichen Auswirkungen chronischer Entzündungen auf die Darmwände zurückzuführen sein.

Autoimmunerkrankung

Ein Großteil der Forschung zu den Ursachen von Autoimmunerkrankungen hat die Wirkung eines Proteins namens Zonulin hervorgehoben. Zonulin spielt eine wichtige Rolle bei der Funktion interzellulärer Tight Junctions, insbesondere im Hinblick auf Toleranz und Immunantwort. Es wurde festgestellt, dass viele Autoimmunerkrankungen können auftreten wenn die Zonulinwege bei Personen mit genetischer Anfälligkeit dereguliert sind. Glutenhaltige Lebensmittel können den Zonulin-Signalweg aktivieren, unabhängig davon, ob eine genetische Anfälligkeit besteht oder nicht. Dies verursacht die Entzündungskaskade, die dann zu einer erhöhten Darmdurchlässigkeit führt.

Entzündliche Hauterkrankungen

Hautprobleme sind ein wichtiges Zeichen dafür, dass im Darm nicht alles in Ordnung ist. Akne und Psoriasis hängen insbesondere mit der Darmdurchlässigkeit zusammen. Die Hauptfunktion der Haut besteht darin, als Abwehrsystem gegen eindringende Giftstoffe und Chemikalien zu fungieren. Studien zeigen, dass Entzündungen in der Darmschleimhaut die Integrität und Schutzfunktion dieser Abwehrbarriere beeinträchtigen. Dies wiederum kann die in der Haut produzierten antimikrobiellen Peptide reduzieren und so die Schwere von Infektionen und Entzündungen erhöhen. Diese Verbindung wird als ‘Darm-Haut-Verbindung’ bezeichnet.

Stimmungs- und Verhaltensstörungen

Ein durchlässiger Darm wird auch mit bestimmten neurokognitiven Störungen in Verbindung gebracht. Einige Untersuchungen haben gezeigt, dass die durch die Hyperpermeabilität des Darms verursachte Entzündungsreaktion die Freisetzung bestimmter Chemikalien im Gehirn auslösen kann, beispielsweise entzündungsfördernder Zytokine, die das Risiko einer Depression erhöhen können.  Eine Studie berichtete insbesondere darüber, wie ein schlecht funktionierendes Immunsystem und eine Dysbiose, die zu einem durchlässigen Darm führen, auch zur Produktion und Absorption neurochemischer Verbindungen und/oder neurotoxischer Xenobiotika führen können. Andere Theorien deuten darauf hin, dass sogar Autismus mit Problemen im Darmmikrobiom verbunden sein könnte, insbesondere im ersten Jahr eines Babys. In den letzten Jahren zeigen immer mehr Untersuchungen einen starken Zusammenhang zwischen Leaky Gut und Autismus.“

Leaky Gut Syndrom

Dr. Weigl erklärt das Leaky Gut Syndrom — ich könnte es nicht schneller, obwohl in manchen Punkten habe ich eine andere Meinung. Auch eine andere Behandlung würde ich empfehlen.

Die Medikamente, die er nennt, würde ich selber nicht einnehmen. Viel Glück kann ich den Patienten nur wünschen, die seinen empfohlenen Weg über die Schulmedizin einschlagen wollen. Wer weiß, ob Sie am Ende des befürchteten „Spießrutenlaufes“ immer noch ein Leaky Gut haben.

Frage: Warum sind Frauen öfter vom Leaky Gut Syndrom betroffen? Ich denke sofort an die künstlichen Hormone, die zur Bändigung der weiblichen Fruchtbarkeit von Ärzten eingesetzt werden. Das Immunsystem erkennt nämlich, dass „die Pille“ aus synthetischen Hormonen besteht, die nicht naturidentisch sondern „körperfremd“ sind. Das erklärt die vielen, manchmal schwerwiegenden Nebenwirkungen, die auf dem Beipackzettel stehen.

Wichtige Überlegung: Alle Symptome des Leaky Gut Syndroms stimmen mit denen einer Candida-Infektion überein. Wie erklärt man das?

„Candida-Arten zeigen eine charakteristische morphologische Flexibilität, die sich in der Fähigkeit zur Bildung von Hyphen manifestiert. Unter bestimmten Umweltbedingungen, insbesondere bei niedriger Sauerstoffkonzentration, können die durch Knospung entstandenen Tochterzellen zu langen, hyphenartigen Strukturen auswachsen. Diese Hyphen bilden zusammen mit verzweigten Fäden ein mycelartiges Gebilde, das als Pseudomycel bezeichnet wird. Dieser Übergang von der runden Hefezellform in die langgestreckte Hyphenform ist entscheidend für die Pathogenität, da die Hyphen sich wie Wurzelarme in die Epithelzellen der Haut und Schleimhäute bohren und diese massiv schädigen können. Die Fähigkeit von Candida albicans, sich zwischen Hefezellen- und Hyphenform zu wechseln, wird als „phenotypic switching“ bezeichnet und erschwert die Erkennung durch das Immunsystem.“
(KI-generierte Zusammenfassung)

Fazit: Candida albicans bildet Hyphen, die den Darm durchbohren und durchlässig machen. Candida albicans ist folglich ein Auslöser des Leaky Gut Syndroms.

Wenn Candida albicans als Ursache Ihres Leaky Gut Syndroms in Frage kommt, gibt es eine Reihe von low-tech Maßnahmen, die man in eigener Regie beginnen kann, um die die Darmgesundheit wieder herzustellen.

Mehr über das Leaky-Gut-Syndrom lesen: https://infocentrale.fitness.blog/2025/10/20/mehr-zu-den-ursachen-des-leaky-gut-syndroms/

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